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Abnutzungserscheinungen an Reader und Zubehör?

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aeryn57
Neues Mitglied

Abnutzungserscheinungen an Reader und Zubehör?

Ich habe seit gut einem Jahr einen PRS-300 mit der Original Sony-Hülle mit Beleuchtung. Beides ist täglich in Benutzung und ich bin eigentlich auch sehr zufrieden.
Betonung auf "eigentlich". Denn mittlerweile zeigen sich kleine Mängel, die zwar das Lesen (bisher) nicht beeinträchtigen, mich aber doch etwas ins Grübeln bringen.
Am Reader hat sich die Pfeiltaste (rechts), die man zum Umblättern nutzt, zunächst farblich abgenutzt. D.h. die weiße Farbe ist verschwunden. Aber inzwischen habe ich an dieser Stelle eine kleine Vertiefung, die mich befürchten lässt, dass die Taste irgendwann funktionsuntüchtig wird.
An der Hülle ist die obere "Nase", die den Reader hält, ausgeleiert, obwohl ich den Reader so gut wie nie aus der Hülle nehme. Noch hält der Reader, aber ich frage mich, wie lange noch.
Wie gesagt, beides sind Kleinigkeiten und noch trüben sie meinen Lesespaß nicht.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gruß Aeryn
7 ANTWORTEN 7
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clara12
Besucher

Hallo!

Ich habe den PRS-350 täglich im Gebrauch und nun - nach einigen Monaten - geht die silberne Farbe an der Taste zum Vorblättern ab. Darunter schimmert das weiße Plastik durch. Die Funktion ist dadurch zum Glück nicht beeinträchtigt.

Viele Grüße
Clara

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heimer.
Mitglied

Hallo

Tja wir leben in einer Kunststoff-Welt (mit Chrom oder Alu bedampft) Und so wie es scheint, haben Sony-Reader genau so eine Lebenserwartung wie Radkappen :wink: .oder Kinderspielzeug.
Na mal schaun was bei mir eher schlapp macht: Akku, Tasten, innere Screenoberfläche oder kein Wunsch auf ein neues Modell.

Grüße
Heimer

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-moersch-
Mitglied

Das ist mir vor einiger Zeit mit dem sündhaft teuren Designerhandy T650i von Sony Ericsson auch passiert. Nach wenigen Monaten schon bröselte die Verchromung der Zifferntasten ab. Deren Langlebigkeit stand im umgekehrt proportionalen Verhältnis zum Preis des Geräts. Obwohl die Verchromung von Plastik augenscheinlich technisch nicht in den Griff zu bekommen ist, greifen die Hersteller immer noch dazu, um einige Cents in den Herstellungskosten sparen zu können.

Das Problem ist eben, dass solche elektronischen Geräte einfach nicht mehr für die Ewigkeit oder einen Bruchteil davon konzipiert werden, obwohl man rein subjektiv das Gefühl hat, etwas von Dauerhaftigkeit erworben zu haben. Nach kürzester Zeit (von anderer Stelle im Forum wissen wir, dass darunter 6 Monate zu verstehen sind) ist das Gerät technisch veraltet, der nicht wechselbare Akku hat schlappgemacht, oder es werden keine Updates mehr angeboten. Dann liegt es nahe, ein Neugerät zu kaufen; ob dies der Umwelt zuträglich ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

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inesfritz
Besucher

Hallo moersch.

Sechs Monate sind, gefühlt genau genommen, ein recht großer Bruchteil der Ewigkeit - oder, mathematisch genau genomen, ein ganz kleiner. Dass sich in dieser Zeit teure Geräte so sehr abnutzen kann wohl nur an den Elektronen liegen, die sich ja immer so schnell bewegen müssen. Wir (glauben zu) wissen, dass ja mit zunehmender Geschwindigkeit die Zeit langsamer läuft. Also für die schnellen Elektronen (im Unterschied zu jenen, die sich unbeweglich in dunklen Ecken drängen) ist in diesen relativ langen sechs Monaten doch relativ wenig Zeit vergangen ....
Ähm, was wollte ich jetzt schreiben?
Also, das geht sich nicht aus - nach sechs Monaten sollte das Gerät ja also noch neuer sein, als beim Kauf. Oder so.
Das muss mit der dunklen Elektronenmaterie zu tun haben.

Nun denn, ich weiß es auch nicht. Verzwickte Geschichte.
Einen schönen Sommer noch!
(mit vielen schnellen Photonen am Strand...) :cool:

Im Winter gibt es besonders viele dunkle Elektronen. Da macht das Lesen doppelt SpaГџ!
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-moersch-
Mitglied

Hallo Ines,

tja, die Unberechenbarkeit der Elementarteilchen ist hinterlistig, und deren Hinterlistigkeit ist unberechenbar. So gelingt es einem nie, die Patina und den Gebrauchsnutzen eines Readers in einem optimalen Verhältnis zu vereinen. Kaum hat er lieb gewonnene Macken wie schmucke verchromte Plastiktasten mit Abnutzungserscheinungen, muss er den Neuerungen und Segnungen der nächsten Technologiegeneration weichen. Dies hat schon Heisenberg in seiner Unschärferelation bewiesen.

Der Kampf gegen die Eigenheiten der Elemantarteilchen ist aussichtslos, wie schon die Captains Kirk und Picard erkennen mussten. Ergeben wir uns den Elektronenstürmen, Anomalien im Raum-Zeit-Kontinuum und dem Marketinggetöse der Konsumgüterindustrie mit ihren angedeuteten Versprechungen der Glückseligkeit und versuchen, daraus die Kraft zu schöpfen, zu selbstbestimmten Konsumenten mit Blick auf das Wesentliche zu werden.

Grüße

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inesfritz
Besucher

@moersch: LOL!

Dass die Tasten dreckig werden und sich abnutzen scheint mittels Relativitätstheorie gut beweisbar. Denn immer kurz nach der Speckjause sind die Tasten relativ dreckig.
Aber wo genau die Flecken auftauchen, das läßt sich, nach Heisenberg, eher nur unscharf vorhersagen.

Wünsche einen relativ schönen, unbefleckten Sommer!
LG Ines

Im Winter gibt es besonders viele dunkle Elektronen. Da macht das Lesen doppelt SpaГџ!
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linde2
Besucher

Wie wunderbar philosophisch man über so ein einfaches Thema sprechen kann, finde ich gerade höchst faszinierend!
Bei mir nutzt sich auch alles immer schnell ab, das ist schade, aber da kann man wohl leider nichts machen. Vor allem beim Notebook fällt es mir immer wieder extrem auf.
Aber man kann das ja auch positiv sehen, wenn der e-book reader abgenutzt ist, heißt das, dass man sehr belesen ist :wink: